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Hallo, wie fühlst du dich heute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen verändert

Zürich: Kein & Aber (2026), 272 pp.

ISBN 978-3-0369-5184-3

"Christoph Koch hat ein Jahr lang mit Menschen gesprochen, die mit KI leben — mit denen, die sich verlieben, denen, die trauern, denen, die Chatbots als Therapie nutzen. Er hat mit KI-Forscherinnen und Psychologen geredet. Mit Anwälten und Geschädigten. Und mit den Maschinen selbst. Herausgekommen ist ein Buch über die Gegenwart einer Technologie, die schneller in unseren Alltag eingesickert ist als jede vor ihr — und über die Frage, was von uns übrig bleibt, wenn wir uns daran gewöhnen, dass jemand immer da ist, der nie müde wird, nie genervt ist, uns immer versteht. Oder das zumindest glaubwürdig simuliert." (Verlagsbeschreibung)
1 Intimität: Kann eine Maschine zuhören? Über die Therapie-Apps, die Millionen Menschen nutzen, und die Frage, ob Verstandenwerden ein Algorithmus sein kann.
2 Liebe: Verlieben mit Replika & Co. Was passiert, wenn wir Gefühle für Maschinen entwickeln — und sie zurückerwarten?
3 Trauer: Die Stimme der Toten. Wenn Hinterbliebene mit Chatbots sprechen, die wie ihre verstorbenen Angehörigen klingen — Trost oder Tabu?
4 Arbeit: Der unsichtbare Kollege. Wie verschieben KI-Assistenten das Verhältnis zu Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten — und zu uns selbst?
5 Schattenseite: Manipulation und Kontrollverlust. Wird die Zustimmung der Maschine zur Gefahr? Über Suizidgedanken, KI-induzierte Wahnvorstellungen und die dunkelste Seite empathischer Chatbots.
6 Wir: Was bedeutet Menschsein, wenn Maschinen Empathie simulieren? Eine Bestandsaufnahme, was wir nicht verlernen dürfen — und welche Regeln jetzt wichtig sind.