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Medien und psychische Prozesse: Wie sich Traumata und Wünsche in Medien ausdrücken und deren Entwicklung antreiben

Bielefeld: transcript Verlag (2013), 258 pp.

Contains 27 illustrations, bibliogr. pp. 243-258

Series: Edition Medienwissenschaft, 5

ISBN 978-3-8394-2506-0

"Was treibt die Medienentwicklung an? Wie und warum prägen sich neue Medienformen aus? Christina L. Steinmann schlägt eine Perspektive vor, in der sich Traumata und Wünsche in Medien einschreiben und deren Entwicklung beeinflussen. Medien werden dabei als Ausdruck, Symptom und Auslagerungsort psychischer Prozesse erfasst. Anhand von Fallbeispielen wird diese Idee vorgeführt und die Medientypen Internet, Comic, Telegrafie auf psychische Einschreibungen hin analysiert. Durch die originelle Verbindung medienwissenschaftlicher und psychoanalytischer Theorien findet die Studie neue Antworten auf die Frage, wie Medien in die Welt kommen." (Verlagsbeschreibung)
I. Vorwort, 7
II. Einleitendes: Zum Hintergrund des Themas und der Fragestellung, 9
1 Was treibt die Entwicklung von Medien(techniken) an? 9
2 ‚Symptomatic Technology‘ – zum medienwissenschaftlichen Umfeld dieser Idee, 12
III. Fallbeispiele zu Wünschen und Medien, 19
1 Die Apparatustheorien, 19
2 Wilhelm Buschs Wunschtraum von der virtuellen Welt, 42
IV. Fallbeispiele zu Traumata und Medien, 87
1 Das Trauma – eine Begriffsklärung, 87
2 Strukturanalogien und Schnittmengen von Traumata und Medien, 103
3 Der Comic als Darstellungsmedium von Traumata, 113
4 Super Flat – Manga und Trauma in Japan, 157
5 Die Nervosität als Motor der telegrafischen Entwicklungen, 177
V. Fazit und Ausblick, 231