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Nach der Eroberung: Wie Autokraten Medien kontrollieren. Insiderchronik der Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn

Kempten: Wahrheitsperlen Verlag (2026), 253 pp.

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ISBN 978-3-9827867-0-4

"Dieses Sachbuch dokumentiert als erstes Werk auf dem deutschen Buchmarkt die systematische Übernahme unabhängiger Medien in Ungarn seit 2010 und zeigt, wie kritischer Journalismus durch Oligarchen-Deals und staatlich gelenkte Geldströme Schritt für Schritt erstickt wurde – mitten in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union. Seine besondere Kraft bezieht das Buch aus der Insiderperspektive. Der preisgekrönte Journalist Ákos Tóth schildert eindringlich und mit ungewöhnlicher Offenheit, wie Viktor Orbán aus machtpolitischem Kalkül einen systematischen Feldzug gegen die unabhängigen Medien Ungarns durchführt – einen Eroberungskrieg, der das Land nachhaltig veränderte und die Grundlagen der jungen ungarischen Demokratie und Pressefreiheit bis heute erschüttert.
Dieses Buch geht den Mechanismen einer über Jahre gefestigten Herrschaft nach. Es richtet den Blick auf jene Akteure im Schatten der Macht, deren Namen außerhalb Ungarns kaum bekannt sind, die jedoch entscheidend dazu beitrugen, Orbáns politische Position zu sichern und auszubauen." (Verlagsbeschreibung)