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Wir informieren uns zu Tode: Ein Befreiungsversuch für verwickelte Gehirne

München: Verlag Herder (2022), 239 pp.

ISBN 978-3-451-82902-4 (pdf); 978-3-451-60900-8 (print)

"Unsere globalisierte und digitalisierte Welt mit ihren trüben Zukunftsaussichten verunsichert viele. Entsprechend übermächtig ist das Bedürfnis nach wegweisenden Informationen. Doch das Informationszeitalter für alle hat sich in ein Zeitalter der allgemeinen Verwirrung verwandelt. Der Wettbewerb der Ideen, den alle freiheitlichen Demokratien für ihre Weiterentwicklung brauchen, ist zum Marktplatz für die Verbreiter von Angst, Wut und Empörung geworden. Unsere Gehirne sind mit einer konstruktiven Verarbeitung der täglichen Flut von Botschaften völlig überfordert. Wir haben die Orientierung verloren. Der Hirnforscher Gerald Hüther und der Publizist Robert Burdy beschreiben die konkreten Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen dieser Überflutung. Sie belegen, wie wir durch emotional aufgeladene Botschaften manipuliert werden und welche Gefahren daraus für uns und unser Zusammenleben erwachsen. Ihr radikaler Lösungsvorschlag lautet: konsequente Rückbesinnung auf das, was wir für ein friedvolles und glückliches Leben brauchen und wie wir unser künftiges Zusammenleben gemeinsam gestalten wollen. Wer diesem inneren Kompass folgt, kann sich im Dschungel der ständig hereinprasselnden Informationen nicht mehr verirren." (Verlagsbeschreibung)
TEIL 1: ABSTURZ, 15
1.1 Die schöne neue Welt der Verwirrung, 19
1.2 Die Schönheit der neuen Informationswelt liegt im Auge und im Gehirn des Betrachters, 52
1.3 Der Informationsmarkt folgt den Marktgesetzen, 71
1.4 Zwischen Orientierung und Manipulation - Die Bewerter und die Bewertung von Informationen haben sich verändert, 97
TEIL 2: RESET, 115
2.1 Rückbesinnung auf das, was Informationen wirklich sind und was wir daraus gemacht haben, 117
2.2 Rückbesinnung auf das, was uns Menschen so abhängig von verlässlichen Informationen macht, 133
2.3 Rückbesinnung auf das, was uns verwirrt und in eine Informationsflut geführt hat, 158
TEIL 3: NEUSTART, 183
3.1 Befreien kann sich nur, wer auch wirklich frei sein will, 185
3.2 Frei werden kann nur jemand, der kein Bedürftiger mehr ist, 199
3.3 Es gibt einen Ausweg aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit, 215